Bekanntmachung

  

Geplante Sitzungstermine für 2021 (Änderungen vorbehalten)

19.04. , 10.05. , 31.05. , 21.06. , 12.07. , 02.08. , 30.08. , 20.09. , 11.10. , 08.11. , 29.11.; 06.12. , 13.12. , 20.12.2021

Die Gemeinderatssitzungen finden aktuell im Kur- und Sporthaus, im Regelfall im Rathaus Häusern, St.-Fridolin-Str. 5, Sitzungszimmer im EG statt. Die amtliche Bekanntmachung erfolgt durch Hinweis an der Verkündungstafel

 

Am Montag, den 19.04.2021 findet um 19.00 Uhr im Kur- und Sporthaus Häusern, Spitzacker 1  eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt (vorbehaltlich einer coronabedingten Absage)

 

 

Tagesordnung

 

 

  1. Bekanntgabe der Beschlüsse aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung

  2. Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung

  3. Fragen, Anregungen und Vorschläge der Einwohner

  4. Blutspenderehrungen

  5. Auftragsvergabe für die Bauarbeiten zur Sanierung des Albtalwegs

  6. Bauantrag Jutta Neisser; Anbau eines Balkons am Wohnhaus Schluchseer Str. 15

  7. Beschluss einer Satzung zur Aufhebung der Gutachterausschussgebührensatzung vom 22.10.2001

  8. Bekanntgaben

  9. Fragen aus dem Gemeinderat und den Zuhörerreihen

 

 

BEBAUUNGSPLAN UND ÖRTLICHE BAUVORSCHRIFTEN ABENDWEIDE II
17. Änderung Des Bebauungspanes Häusern

 

Präsentation Nahwärmenetz Häusern vom22.09.2020

Präsentation Nahwärmenetz Häusern

Ergebnis der Gemeinderatswahl vom 25.05.2019

Bodenrichtwerte zum Jahresende 2018

 

 

 

 

Medienmitteilung 29.03.2021 __________________________________________________________ 79761 Waldshut-Tiengen  Kaiserstraße 110  Postfach 1642  Telefon 07751/ 86- 7400  Telefax 07751/ 86- 7499

 

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Tierseuche verursacht großes Geflügelsterben

 

 

 

 

Die von einem Geflügelhändler aus Paderborn eingeschleppte Geflügelinfluenza hat bereits zu zahlreichen toten Tieren geführt. 143 Hühner, 1 Pute und 17 Wachteln sind verendet. Außerdem mussten 248 Hühner, 9 Wachteln und 5 Enten vom Veterinäramt getötet werden.

Am 19. März hat ein fahrendender Geflügelhändler aus dem Raum Paderborn, der an Klein- und Hobbyhaltungen Nutz- und Rassegeflügel (Hühner, Enten, Gänse, Puten, Wachteln) aus seinem Transportfahrzeug in verschiedenen Gemeinden des Landkreises verkauft hat, die Geflügelpest (Geflügelinfluenza) eingeschleppt. Beim Veterinäramt haben sich inzwischen 24 Geflügelhalter gemeldet bzw. waren über eine Bestellliste des Händlers bekannt. Das Veterinäramt geht aber davon aus, dass es noch zahlreiche weitere Käufer gibt, die sich dringlich melden sollen.

 

In fast allen Betrieben ist es nach ein bis sieben Tagen nach dem Kauf zu den typischen Krankheitsanzeichen (Teilnahmslosigkeit, Schwäche, röchelnde Atmung mit Verschleimungen der Atemwege, Kopfschütteln und Atemnot) und Todesfällen sowohl bei den zugekauften Tieren als auch bei den bereits im Bestand befindlichen Tieren gekommen. Bisher liegen dem Veterinäramt von 15 dieser 24 Betriebe positive Geflügelpestbefunde vor. Da davon auszugehen ist, dass alle Tiere auf dem Transportfahrzeug des Geflügelhändlers mit dem Virus infiziert waren, wurde aus Gründen der Seuchenverschleppung sämtliches Geflügel in den bisher bekannten Betrieben getötet und über die Tierkörperbeseitigung unschädlich beseitigt. Die Besitzer erhalten für ihre Tiere eine Entschädigung von der Tierseuchenkasse.

 

Es gilt die Ausbreitung der Krankheit so schnell wie möglich zu unterbinden, um andere Geflügelhalter - von kleinen Hobbyhaltungen bis zu größeren landwirtschaftliche Geflügelhaltungen - zu schützen.

 

Sollte sich die Virusinfektion auch in andere Geflügelhaltungen als jene, die die versuchten Tiere gekauft haben, ausbreiten, müssen einschneidende Maßnahmen für den jeweiligen Seuchenbetrieb, darunter einen drei Kilometer großen Sperrbezirk und ein zehn Kilometer großes Beobachtungsgebiet angeordnet werden. Alle Seuchenbetriebe und die Betriebe, in denen ein Verdacht des Ausbruchs besteht, müssen geräumt werden. Das heißt, das vorhandene Geflügel wird entsprechend den tierschutzrechtlichen Vorgaben getötet und unschädlich beseitigt. Gleichzeitig wird alles unternommen, um durch Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen die Verschleppung des Virus aus dem Seuchenbestand zu verhindern.

Vorübergehende Stilllegung für Betriebe droht

Für die übrigen Betriebe im Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet könnte in den nächsten Tagen eine Stilllegung drohen. Denn im Falle einer Weiterverbreitung müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden, die eine Verschleppung des Virus über die Luft, durch Tierkontakte, Futter und Einstreu, Eier, Geflügelfleisch, Einstreu etc. verhindern. Für Geflügel im Sperrgebiet würde dann eine Stallpflicht gelten, das heißt das Geflügel muss in den Ställen bleiben. Auch Geflügel aus Hobbyhaltungen darf kein Auslauf im Freigelände gewährt werden.

 

Halter sprich der Mensch ebenso bestimmte Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, da er durch kontaminierte Kleidung, Schuhe, Fahrzeuge die Seuche verschleppen kann. - 2 -

 

Dieses Runterfahren der Betriebe hätte vor allem für jene, die Eier oder Geflügelfleisch vermarkten, wirtschaftliche Folgen. Eier dürften dann beispielsweise nur mit Genehmigung über eine Packstelle vermarktet werden. Eine Eigenvermarktung über Hof-Verkauf und Haustüre oder Hofläden wäre nicht mehr möglich.

 

 

In der Regel erkranken nur Vögel, andere Tiere wie zum Beispiel Schweine können sich nur in sehr seltenen Fällen infizieren.

 

Der Verzehr von Geflügelfleisch, Eiern und sonstigen Geflügelprodukten ist unbedenklich, da das Virus bei der Zubereitung bereits bei +70 ° Celsius sicher abgetötet wird. Grundsätzlich sollten bei der Verarbeitung von Geflügelfleisch immer die allgemeinen Hygieneregeln beachtet werden.

Dringender Aufruf: Personen, die am Freitag, 19.3.2021 bei dem Geflügelhändler gekauft haben, sollten sich umgehend beim Veterinäramt Waldshut (Tel: 07751/865201) melden. Es gilt, die drohende Gefahr einer Weiterverbreitung zu verhindern. Geflügelhalter, die sich bisher noch nicht beim Veterinäramt registriert haben sind ebenfalls aufgefordert, sich zu melden.

 

 

 

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REGIERUNGSPRÄSIDIUM FREIBURG

ABTEILUNG 5 – UMWELT

 

 

 

 

Natura 2000-Managementplan für das

 

FFH-Gebiet „Täler von Schwarza, Mettma, Schlücht und Steina“

 

 

 

Öffentliche Auslegung vom 15.03.2021 bis 23.04.2021

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

als wesentliche Grundlage zur Sicherung der biologischen Vielfalt durch Natura 2000 wird aktuell für das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet „Täler von Schwarza, Mettma, Schlücht und Steina“ ein Managementplan erarbeitet. Mittlerweile sind die Vorkommen der geschützten Lebensraumtypen und Arten erfasst. Diese werden zusammen mit Maßnahmenempfehlungen sowohl textlich als auch auf Karten im Managementplan dargestellt.

Der Entwurf des Plans wird in der Zeit vom 15.03.2021 bis 23.04.2021 öffentlich ausgelegt. Die Unterlagen stehen auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter „Aktuelles“ oder unter

https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/map-aktuelle-auslegung

zum Download bereit. Sofern Sie über keinen oder für den Download nicht ausreichenden Internetzugang verfügen, wenden Sie sich bitte an die u.g. Verfahrensbeauftragten.

Für Fragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner des Regierungspräsidiums Freiburg zur Verfügung:

Referat 56, Naturschutz und Landschaftspflege:

·         Verfahrensbeauftragte für den Natura 2000-Managementplan:      
Regina Biss, regina.biss(at)rpf.bwl.de, Tel. 0761/208-4139

Marius Strohmayer, marius.strohmayer(at)rpf.bwl.de, Tel. 0761/208-4222

Referat 84, Waldnaturschutz, Biodiversität und Waldbau

·         Forstliche Fragen:
Albrecht Franke, albrecht.franke(at)rpf.bwl.de, Tel. 0761/208-1408

Es wird den Eigentümern und Bewirtschaftern der betroffenen Grundstücke sowie den berührten Behörden, Städten, Gemeinden, Verbänden und weiteren Interessierten angeboten, sich über den digital ausliegenden Planentwurf und die Maßnahmenempfehlungen zu informieren.

Sie haben für die Dauer der Planauslegung, also vom 15.03.2021 bis 23.04.2021, die Möglichkeit zum Managementplan Stellung zu nehmen.

Bitte richten Sie Ihre Stellungnahme an das:

Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 5, Verfahrensmanagement, Bissierstr. 7, 79114 Freiburg oder per E-Mail an Abt5.Verfahrensmanagement(at)rpf.bwl.de (mit dem Betreff: Stellungnahme MaP Täler von SMSS).

Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet Sie sich beziehen. Hilfreich ist hier die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt.

 

 

 

 

BW55_GR_sw_weissRegierungspräsidium Freiburg

 

Referat Naturschutz und Landschaftspflege